Hier sehen Sie einige Sichtungen, die unsere Autokärtchenliebhaber in der freien Wildbahn gemacht haben.

Alle Schnappschüsse und Scans von Autokärtchen bitte (wenn vorhanden mit Twitternamen für die große Unterstützerliste) per Mail an abwracker@googlemail.com.


Aus Berlin erreicht uns dieses Bild von Torsten Beeck, der dazu folgenden schönen Satz übermittelte: “Er steckte Hunderte Kärtchen an Autos – der Rücklauf war gleich null. (20.12.2012)”


Einen besonderen Weg traumatische Erfahrungen aufzuarbeiten und gleichzeitig im Schutz der Anonymität dunkle Triebe ausleben zu können, beschreitet der Gestalter dieses Autokärtchens, der das Werk gelegentlich an fahrbare Untersätze seiner Freunde heftet. (eingesandt von Medienproduzent Markus Schippers aus Wiesbaden, 03.02.2012)


Die Autokärtchenszene ist so innovativ wie keine andere andere Kunstgattung (ausgenommen die traditionell avantgardistischen Gestalter von Bierdeckeln und Zuckertütchen). Stets wechseln sich neue Kunstformen ab, wird an Aufmachung und Inhalt der zum Autoverkauf auffordernden Kärtchen gefeilt bis ein unvergleichliches Meisterwerk entsteht.

Ein neuer Trend wurde nun erstmals im baden-württembergischen Herrenberg beobachtet. Dort hat ein Künstler erstmals sein Motiv in einer limitierten Auflage auf eine Magnetfolie gedruckt und heftet die kleinen Kunstwerke an ausgesuchte Automobile. Es ist zu erwarten, dass hier ein neuer Maßstab gesetzt wurde und die magnetischen Kärtchen in Auktionen bald schon Höchstpreise erzielen werden. Sie sollten daher mit offenen Augen durch die Welt gehen, vielleicht gelangen Sie dereinst auch in den Besitz eines der wertvollen Magnetkärtchen. (eingesandt von @xosofox am 21.11.2011)


Direkt aus dem Bergischen Land erreicht uns dieser fotografische Beleg für die Anstrengungen der deutschsprachigen Autokärtchen-Fan-Gemeinde, ebenfalls in den Besitz eines der Kleinode künstlerischer und merkantiler Schaffenskraft zu gelangen. Natürlich mit dem erkärten Ziel, das Meisterwerk nach Erhalt unmittelbar dem Museum für zeitgenössische Autokärtchenkunst zuzuleiten…

Museums-Supporter Marcel hat dazu unseren Werbezettel zum Erhalt von Autokärtchen ausgedruckt, laminiert und hinter der Frontscheibe ausgelegt. Wir sind gespannt auf die Wirkung des Lockstoffes und danken Marcel für die Unterstützung. (eingesandt von @marcelwink am 19.11.2011)


Dieses wunderbare Fundstück von Christine aus Unterhaching beweist mehr als tausend Worte, dass die Autoankäufer es Ernst meinen mit ihrer Aussage “egal in welchem Zustand”.
Autokärtchen-Kunstliebhaberin Christine erwähnt in ihrer Begleitmail, dass dies beileibe nicht der erste Interessent gewesen sei.

Zeitweise hätten mehrere Ankäufer gleichzeitig um das schmucke Fahrzeug gebuhlt und ihre dekorativen Meisterwerke an dem Biotop auf vier Rädern hinterlassen. (eingesandt von @kaktusblueten aus Unterhaching am 24.08.2011)


Live-Sichtung von Loki in der Wiener Straße in Berlin. Danke an Joab Nist von der Seite Notes of Berlin, deren Besuch auch für Nicht-Berliner lohnenswert ist, für die Zurverfügungstellung des Bildes und Thomas Gotthal für den Hinweis.


Im Internet gibt es die kuriose Besonderheit des sogenannten Katzencontents. Dabei handelt es sich um Bilder von zumeist niedlichen Miezekätzchen, die den Besucher auf die Webseite locken und entsprechenden Traffic generieren sollen. Vor einigen Jahren haben sich die Medien der Holzbranche (umgangssprachlich “Zeitungen” genannt) ein ähnliches Phänomen zu Nutze gemacht und mit Bildern von putzigen Eisbär-Babys (sogenanntem Knut-Content) Auflage gemacht.

In diesem Fahrwasser segelt immer noch ein Teil der Autokärtchenindustrie wie diese Einsendung eines Kunstliebhabers aus Sachsen beweist. (eingesandt von @oliverdorausch aus Leipzig am 12.07.2011)


Miese Muschi Masche: Der sogenannte Katzencontent der Internets springt in beängstigender Weise in unsere analoge Realwelt über wie dieses Fundstück aus Leipzig eindrucksvoll beweist.
(eingesandt von @oliverdorausch aus Leipzig am 04.06.2011)


Mutiges Bekenntnis eines Autokärtchen-Liebhabers durch Parallel-Installation an Autotür mit indirekt apellativem Charakter an die automobile Verteil-Branche

(eingesandt von @franzl aus Berlin am 29.05.2011)


Bildnerisch umgesetzte Stellungnahme eines militanten Berliner Kärtchenhassers gegen die kostenlose Verteilung von Autokärtchen-Kunstwerken im öffentlichen Raum

(eingesandt von @siogai aus Berlin am 22.05.2011)